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Showing posts from May, 2026

Maracujá

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Maracujá, Santa Cruz do Sul, 5 Februar 2021 Im brasilianischen Sommer 2021 fiel mir auf  dem Weg zur Schule, wo ich englische Konversation unterrichtete, diese Planze ins Auge, in die ich mich in der F olge richtiggehend verliebte. Es war nicht nur die eine,  es waren mehrere, die an meinem Weg lagen und die ich  fast jeden Tag fotografierte. Viel exotischer geht nicht!

Von Sarnen nach Sachseln

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Sarnen, am 29. Mai 2026 Sarnersee, am 29. Mai 2026 Sachseln, am 29. Mai 2026 Am See entlang dauert dieser Spaziergang etwa eine halbe Stunde. In Sachseln angekommen, erkundige ich mich nach dem Hauptplatz, von dem mein Sitznachbar im Zug, der in Sachseln wohnt, gesagt hat, fünf Minuten würden genügen. Ob ich den Dorfplatz meine? Einen Hauptplatz gäbe es nämlich nicht. Die Strasse hoch und da rechts, da gäbe es die Kirche, ein Cafe und einen Denner. Es gab auch noch eine Statue von Niklaus von Flühe, den ich mir irgendwie anders vorgestellt hatte, nicht so schlank, obwohl er sich ja angeblich lange von Luft ernährt haben soll. Am Bahnhof in Sarnen komme ich mit einer jungen Frau aus Mauritius ins Gespräch, die im Rahmen ihrer Kunstausbildung gerade einen Kurs in Bildnerischem Gestalten durchgeführt  hat, Wir sprachen über alles Mögliche und wieder einmal bestätigte sich, dass f ür einen guten Austausch weder Geschlecht noch Herkunft, sondern ausschliesslich good vibes entscheidend s...

Pfingstsamstag 2026

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Sargans, am 23. Mai 2026 Der Pfingstsamstag 2026 war in Sargans und am Walensee, wo ich spazierenging, ein warmer und sonniger Tag, der von vielen Radfahrern für Ausflüge entlang des Walensees benutzt wurde, was den Spaziergängern höchste Aufmerksamkeit abverlangte (und den  Radlern ebenso), Werktage sind für Spaziergänge am See vorzuziehen ...

Iseltwald

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Iseltwald, am 28. Mai 2026 Iseltwald liegt am Brienzersee, darauf gestossen bin ich durch eine Flugaufnahme, die erwartungsgemäss eindrücklicher war als der Ort selbst. Einheimische waren nicht zu sehen, jedenfalls keine, die wie Einheimische auf mich wirkten Die alte Frau neben mir im Bus von Interlaken Ost, erzählte der Ort sei völlig von Touristen überlaufen, seit eine Heiratszeremonie vor Ort viral  gegangen sei. Ich war einer von ihnen.

Im Spitalpark

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Walenstadt, am 22. Mai 2026 Am Morgen dieses sonnigen und warmen Freitags machte ich mich auf nach Pfäfers, merkte dann aber im Zug, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte, und so kehrte ich kurz in der Klosterkirche ein, fuhr wieder zurück nach Sargans und eine gute Stunde später, diesmal Kamera-bewehrt, nach Walenstadt, wo ich mich nicht, wie meistens, an den See, sondern in den Park beim Spital begab, zum ersten mal überhaupt, und diese Aufnahmen machte, und zwar genau in der dargestellten Abfolge, die oberste also zuerst.

Am Wegrand

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Sargans, am 12. Juni 2025 Oft weiss ich im Nachhinein nicht mehr, was mich veranlasst hat, ein Foto aufzunehmen. In diesem Fall scheint es mir jedoch offensichtlich: wie die vier ineinander übergreifen, ist, jedenfalls gemäss meiner Erfahrung, eher selten.

No Jardim

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Santa Cruz do Sul, 13 janeiro 2026 Não faço ideia de como se chama essa planta; ela é muito pequena,  só dá para vê-la dando zoom. Fascinada por sua beleza, pratiquei a paciência repetidamente até conseguir tirar essas fotos

Am Strassenrand in Pontarlier

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Pontarlier, am 28 Juni 2025 Ich staune immer mal wieder, wie Fotos Erinnerungen hervorrufen. Beim Durchgehen aller Bilder bin ich auch auf diese Aufnahme gestossen, die ich zuerst gar nicht zu  platzieren wusste. Als ich dann jedoch las, dass ich sie in Pontarlier aufgenommen hatte, war die Erinnerung auf einmal da.  Wieder einmal besttätigt sich, was ich vor über 25 Jahren anhand der Dokumentarfotografie gelernt habe: Man sieht nur, was man weiss. Oder: Man er-kennt nur, was man kennt.

In Curaglia

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21. Mai 2026 Als ich letztes Jahr in Curaglia war, bin ich eine Weile einen Fluss entlangegangen. Dieses Mal wollte ich das auch wieder tun, doch dieses Mal würde ich weiter gehen, ich hoffte, dass sich das Tal mit der Zeit öffnen und  einen Blick in die Weite erlauben würde. Doch so weit ging der Weg nicht, denn  plötzlich wurde der Fluss gestaut und es gab kein Weiterkommen mehr. Zurück ins Dorf, wo ich die erste Aufnahme machte, gefolgt von einem kurzen Abstecher in die Kîrche, die so leer und still war wie der ganze Ort. Ausser dem Auftreffen meiner Schuhe auf dem Pflaster war nichts zu hören. Auf einer Anhöhe fielen mir dann die abgebildeten Blumen ins Auge und nachdem ich wieder ins Dorf hinabgestiegen war, der Brunnen.

Am Strassenrand in Oberschan

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8. August 2024 Ich spazierte von Oberschan in Richtung Azmoos, als ich am Strassenrand diese Pflanzen sah und fotografierte, Die Frau des Hauses, in dessen Garten die Pflanzen wuchsen, beobachtete mich, ich fragte sie, nach den Pflanzennamen, sie sagte sie mir, doch ich hatte sie sofort wieder vergessen.

Am Pfäffikersee

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8. Mai 2026 Der Pfäffikersee liegt in der Nähe der Wohnorte von zwei meiner jüngeren Brüder. Am 8. Mai 2026, einen Tag vor dem  59sten Geburtstag meines jüngsten Bruders, spazierten wir drei in  gut  zwei Stunden um den See. Für mich war dies eine Premiere.  

Burg Gutenberg Balzers

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17. Mai 2026 Es gehört für mich mit zum Verblüffendsten, dass die Gegenden, die so recht eigentlich vor der Nase liegen, selten bewusst wahrgenommen werden. So ist es wenige Jahre her, dass ich wieder einmal die in der Nähe meines Wohnorts liegende Luzisteig überquert habe, von der ich die meiste Zeit meines Lebens gemeint habe, sie heisse Luziensteig! Am einen Ende liegt Maienfeld, am andern Balzers und die Burg Gutenberg, von der ich auch die meiste Zeit meines Lebens gemeint habe, sie heisse Schloss Gutenberg!

À Montbéliart

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Le jour où je regarde ces photos (prises le 13 juillet 2025), c'est le 20 mai 2026. J'ai pris les deux premières en face de l'hôtel, mais je n'ai aucun souvenir du papillon ; en revanche, de nombreuses autres images me reviennent maintenant à l'esprit : l'hôtel, la montée vers un cimetière à proximité, le long chemin menant à un immense supermarché un peu à l'écart de Montbéliard.

In Lenzburg & Zürich

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Am Dienstag, dem 19. Mai 2026, nahm ich morgens um 9 den Zug nach Lenzburg, wo ich noch nie zuvor war. Es ist ein schmuckes Städtchen dessen Zentrum ich gemächlich durchwanderte, bevor ich mich nach Zürich aufmachte, wo ich den Anbau des Landesmuseums fotografieren wollte und mit einem Ehepaar so um die 60 aus Neuseeland ins Gespräch kam, die mir unter anderem erzählten, vielleicht liege es ja daran, dass sie weit weg von allem und langsamer . als die hektischen Grossstädter lebten, doch bei ihnen schüttelten angesichts der  gegenwärtigen Weltlage alle nur den Kopf. Am Abend zuvor hatte ich mir im Fernsehen den ersten Teil einer Hommage an den 80jährigen Udo Lindenberg (Rebell, Rockstar, Ikone) angeschaut und mich wieder einmal genervt, wie wir alle verarscht werden, denn Rebellen und Publikumserfolg schliessen  sich definitiv aus!  

Im Zug nach Tirano

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Bei Poschiavo, am 14 Mai 2019 Ich bin die Strecke von Sargans nach Tirano schon oft gefahren, meist im Zug, einmal auch von Samedan nach Poschiavo im Bus. Die abgebildete Aufnahme habe ich aus dem Zugfenster geschossen. Geschossen trifft es in diesem Falle, denn Geistesgegenwart und rasches Handeln war gefragt.

Am 28. September 2025

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Meinen 72sten Geburtstag verbrachte ich in Kyoto. Es war mein zweiter Aufenthalt in Japan; Wie bereits beim ersten Mal (2019), war ich fasziniert von der Stille in den Seitenstrassen, die ich durchwanderte  –  ich erlebte sie als magisch. Ich erfuhr viele Momente, in denen mir klar war, dass die Gegenwart ein Geschenk ist. Schaue ich mir die Fotos an, die ich dort aufgenommen habe, weiss ich zwar nicht immer, was mich veranlasst hat, sie aufzunehmen Doch meistens sind meine Fotos motiviert vom Staunen.

At the Laguna Albúfera del Medio Mundo

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At the Laguna Albúfera del Medio Mundo near Huacho, Peru´, 16 January 2012 Going through old photographs is kinda like travelling in time. Some of the places shown I instantly recognise, others do not seem to mean anything at all, and again others I can only place because I remember the ones next to them, which was the case with the above picture. As always: Pictures lead to other pictures and most of them must be stored away somewhere in my brain. And although I doubt that there is a storage room in my brain, I nevertheless imagine one.